Ja, ich bin immer noch am Frames (Spanten) basteln. Immerhin, die dazu notwendigen Teile auf dem Gestell werden weniger, dafür nimmt die Menge an Erfahrungen und Erkenntnissen zu. Nach dem Werkstattgeplauder Ende Januar waren erst einmal Nachbearbeitungen angesagt. Diskreten Hinweisen meiner hochgeschätzten Bootbau-Kameraden folgend legte ich die bereits vermeintlich fertiggestellten Teile noch einmal auf den Tisch und widmete mich einerseits den Leistenkanten – tatsächlich, die sehen abgerundet gefräst viel besser aus – und andrerseits den Hohlkehlen, die sich jetzt in nachbearbeitbarem Zustand befinden. All diese neuen Erkenntnisse und Techniken flossen und fliessen natürlich in die künftige Produktion ein, so dass ich bei der nächsten „Inspektion“ hoffentlich mit Lob und Anerkennung überschüttet werde. Oder so. Jedenfalls arbeite ich derzeit am 6. von total 8 Frames und liege somit im Zeitplan.



Parallel dazu beschäftigt mich bereits das unmittelbare Folge-Teilprojekt: dem Bau der Helling. Die Helling ist das Holzgestell, an welchem dann die fertigen Frames montiert und mit den Stringern (Längsleisten) und den Planken zum eigentlichen Rumpf verbunden werden. Dieses Teil muss stabil gebaut und – so meine Idee – wieder verwendbar sein. Erste Kontakte bestehen, ich bin zuversichtlich, dass dies klappen wird.
Gleichzeitig leiste ich mir noch ein paar Gedanken zur Art und Weise, wie die Einstiegsluke idealerweise sein müsste, zur Innenisolation der Kabine und so. All diese Teilprojekte versprechen jedes für sich Spiel, Spass und Spannung. Und den weiteren der Ausbau meines Netzwerks durch Begegnungen mit Menschen, die mit Wissen und Engagement Teil des Projekts werden.




Im Rahmen der kommunikativen Begleitung der Areal-Entwicklung hatte ich übrigens auch meinen ersten Auftritt auf Instagram. Guckst du unter @arealbrauiworb. Bin ich jetzt Influencer?
A propos Menschen und Begegnungen… im Nachgang des Werkstatt-Geplauders haben sich einige Bekannt- und Freundschaften vertieft oder gar neu belebt. Allein deshalb hat sich das Projekt eigentlich schon gelohnt. Und mit der Frühlingswärme belebt sich auch die Braui-Piazza vor Francescos Gourmet-Lädeli zunehmend. Und schon bald werde ich den 205er- (Fast) mit dem 206er- (Slow) Härter austauschen können. Und das ist immerhin sövu, hoppdebäse!
Immer gern a dopo in Worb und sowieso.
+ wer einen Blick in die Projekt-Kristallkugel wagen möchte, dem/der empfehle ich die Blogs meiner Kameraden Fabian (driftingdonkey.ch) und Joe (jogotransat.ch).
+ die Mini Globe Race -Helden und -Heldinnen haben nach öppe 28’000 Seemeilen rund um Welt vor Kurzem wieder in Antigua angelegt. Gewonnen hat Renaud Stitelmann (ein Schweizer) und Christian Sauer war Gast im Yacht-Podcast. Hörens- und vor allem bewundernswert!
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